Baseball in Mainz – Erfolgreiche Nachwuchsarbeit mit Tradition


Die Mainz Athletics zählen in Deutschland zu den Topadressen des Baseballsports und sind einer der engagiertesten und erfolgreichen Mainzer Sportvereine mit einem breiten Vereinsprofil. Der Verein wurde 1988 gegründet und hat rund 300 Mitglieder. Mit über zehn Teams im Breiten- und Leistungssport bietet er Angebote für (Baseball-) sportinteressierte Frauen und Männer von 4 bis über 60 Jahre an.

Die eigene Nachwuchsarbeit gehört seit den 1990er Jahren zu den Schwerpunkten und zur Erfolgsbilanz der Athletics: Die Schülermannschaft ist sechsfacher Deutscher Meister, die Jugend war 1996, 2003, 2009 und 2016 Deutscher Meister. Unsere Junioren haben den Titel eines Deutschen Meisters fünfmal errungen. Auf Landesebene sind die Jugendmannschaften seit Jahren regelmäßig Landesmeister. In jedem Jahr werden Nachwuchskräfte in die Baseball-Bundesligamannschaft integriert. Jährlich gehören Spieler zum Kader der deutschen Nationalmannschaften der Herren und Junioren und teilweise auch der Jugend.
1993 errangen die A’s den DBV-Pokal, im Jahre 2000 die Pokalvizemeisterschaft und beim Europapokalturnier 2001 erreichten die A’s den 6. Platz. Seit dem Aufstieg in die 1. Bundesliga waren die A’s in fast jedem Jahr Teilnehmer an den Play-Offs um die „Deutsche Meisterschaft” und erreichten mehrmals Halbfinale bzw. Finale. Die inoffizielle Meisterschaft der Bundesliga-Süd wurde dreimal errungen. 2007 wurden die Athletics erstmals Deutscher Baseball Meister, diesen Erfolg konnten sie 2016 wiederholen.

Neben der erfolgreichen Jugendarbeit kommt der Organisationsstärke der A’s besondere Bedeutung zu. Bedeutende Veranstaltungen fanden auf der (alten) Baseballanlage „An der Sandflora” statt: Neben einigen „Deutschen Meisterschaften” im Jugendbereich wurden wiederholt das jährlich stattfindende Bundesliga All-Star-Game durchgeführt. Im Jahre 1999 fand in Mainz und Wiesbaden die Junioren-Europameisterschaft Baseball statt. Im Jahre 2002 wurde auf dem Platz der A’s das erste Softball-Bundesliga-All-Star-Game ausgetragen.

Der nachhaltige und hohe Qualitätsstandard im Ausbildungsbereich spiegelt sich nicht zuletzt darin wieder, dass sich Mainzer Spieler seit den 1990er Jahren für Einsätze in den DBV-Nationalmannschaften bzw. in Colleges oder High Schools qualifizierten. Zu Ihnen gehör(t)en u.a. Janusz Radicke, Florian Arnold, Michael Otto, Peter Wermuth, Ulli Wermuth, Julius Spann, Kevin Kotowski (alle College), Alexander Dundik , Carl Kai McKinstry, Stephan Lang, Jan Meyer, Dirk Günther, Michael Otto, Florian Arnold, Janusz Radicke, Marc Wiedmaier, Manuel Möller, Max Boldt, Alper Bozkurt, Peter Clas, Thomas Kröner, Ken Höfel, Lutz Orawski, Sascha Hübler, Patrick Küffner, Benjamin Hieronimi, Ulli Wermuth, Valentin Hufen, Max Schäfer, Max Doll, Kevin Kotowski, Christian Decher, Lennard Stöcklin, Jan Nikla Stöcklin, Danilo Weber, Nik Böttger (alle DBV-Nationalmannschaft), Janis Ochsmann, Enzo Muschik (beide High School USA), Florian Arnold und Michael Otto (beide Instructional League USA).